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Chronik des Vereins

chronik
1951
13. Sept. Ein historischer Tag. Der "Sportfliegerclub Nürnberg e.V." wird gegründet, jener Verein aus dem der Fliegerclub Nürnberg e.V. wurde. Dr. Carl Seit, RA Friedrich Strobel, Kurt Schreyer, Carl Bott, Willy Döring, Karl Ulrich und Georg Geißendörfer unterschreiben als Gründungsmitglieder. Aus der Schweiz wird das erste Segelflugzeug, eine Spalinger S26 eingeführt und in der Siegritzau bei Forchheim der Flugbetrieb aufgenommen.
28. Okt. Erster Nachkriegsflugtag auf dem lndustrieflughafen in Fürth. Über 5.000 Besucher kommen. Die Soubrette der Nürnberger Bühnen, Gusti Rainhoff, tauft das Segelflugzeug.

1952
11. Mai Taufe des einzigen im Bundesgebiet noch flugfähigen Exemplars eines Segelflugzeugs vom Typ "Condor 1".
10. Juli Das dritte Segelflugzeug, ein SG-38, wird in Betrieb genommen. Die Segelflieger des Sportfliegerclubs Nürnberg e.V. beginnen mit dem Bau eines "Specht D-1252", der im Schulbetrieb eingesetzt wird. Dafür gab es einen Staatszuschuß von 300,-- DM.

1953
8. Mai Die Weichen werden gestellt für den Ankauf eines Piper-Motor­Flugzeugs aus der Schweiz. Der Segelflugbetrieb wird abwechselnd in der Siegritzau und auf dem Nürnberg-Fürther Industrieflughafen in Fürth durchgeführt.
  Erste Bemühungen um ein vereinseigenes Segelfluggelände.
  Der Flugzeugpark wird durch eine doppelsitzige Mü13E (Kennzeichen D-1056) vergrößert.
28. Mai Der zukünftige Webmaster des zukünftigen "Fliegerclub Nürnberg e. V." erblickt in Zintlhammer das Licht der Welt.

1954
  Intensive Gespräche zur Gründung einer Interessengemeinschaft aller Nürnberger Flieger werden geführt. Gesprächsteilnehmer: Sportfliegerclub Nürnberg e.V. (Pfohmann, Weichardt), Aero-Club Nürnberg e.V. (Dr. Schmidt, Liebermann), Freunde der Friesener Warte e.V. (Rattelsdorfer, Dr. Schramm), Ring Deutscher Flieger (Matthiasch, Stender).

1955
5. Mai Endlich: Start frei für den Motorflug! Die Bundesrepublik erhält wieder die Lufthoheit.
3. Juni Wilhelm Pfohmann (1. Vorsitzender) und Kurt Weichardt (2. Vorsitzender) des Sportfliegerclubs Nürnberg e.V., Dr. Carl Seit (Ehrenvorsitzender).
Der 1. Motorflug-Referent heißt Paul Bänsch.

1956
20. Jan. Der "Sportfliegerclub Nürnberg e.V." schließt sich mit dem "Ring Deutscher Flieger e.V." zur "Luftsportvereinigung Nürnberg e.V." zusammen.
Wilhelm Pfohmann wird 1. Vorsitzender, Paul Matthiasch 2. Vorsitzender.
Im Ring Deutscher Flieger hatten sich bereits kurz nach dem Krieg bundesweit Fluginteressierte zusammengefunden. Deren Nürnberger Abteilung tritt dann geschlossen in die neue "Luftsportvereinigung Nürnberg e.V." ein.
28. April Ausfertigung des Kaufvertrages für das 1. Motorflugzeug Bücker 181.
3. Juni
Bücker 181
Bücker 181
Die Bü-181, Kennzeichen D-EFIS
wird auf dem Nürnberger Flughafen
auf den Namen "Luginsland" getauft.
23.Juni Kauf des 2. Motorflugzeuges: Eine PIPER J-3C mit dem Kennzeichen D-EMAT und dem Taufnamen "Peterlesbou".
27. Aug. Unter dem Kennzeichen 0961 IV/41 Bb-51 706 erhält die Luftsportvereinigung Nürnberg e.V. die Genehmigung für eine Motorflug-Vereins-Schule. Lehrer: Paul Bänsch und Erich Stender. Bis Ende des Jahres haben bereits mehrere Mitglieder ihre Motorflug-Lizenz erneuert. Hermann Streng übernimmt die Leitung der Motorflug-Gruppe. In diesem Jahr findet erstmals der Herrenausflug am Himmelfahrtstag statt.

1957
3. März 1. Segelflug-Probebetrieb auf einem Fluggelände bei Heroldsberg. Die Segelflieger der Luftsportvereinigung Nürnberg e.V. fliegen unter anderem in Greding.
17. Juni
Abschiednehmen ...
Abschiednehmen vom Flughafen Fürth
Abschied vom lndustrieflughafen Fürth.
Für die Nürnberger Segelflieger beginnt
eine große Wanderung.
im Juli Als 1. Besatzungen nehmen Paul Bänsch / Kurt Weichardt und Hermann Wunder / Günter Adams am Deutschlandflug teil. Die Piloten der Motorfluggruppe sind in diesem Jahr nahezu 500 Stunden geflogen.
27. Juli Antrag auf Mitbenutzung des US-Landeplatzes Fürth bleibt ohne Erfolg.
1. Dez. Einweihung der Segelflieger-Werkstatt Rollnerstraße. Geschenk der Motorflieger: 1 Sack "Aufwind".

1958
  Erneute Zusammenschlußverhandlungen zwischen den Vereinen "Freunde der Friesener Warte e.V.", "Aero-Club Nürnberg e.V." und "Luftsportvereinigung Nürnberg e.V.".
  Einige unserer Segelflieger holen sich in Reutte/Tirol die ersten Erfahrungen im Alpen-Segelflug.
  Großer Bahnhof für die Deutschlandflug-Piloten Paul Bänsch / Otto Solf auf PIPER J-3C. Sie gewinnen den Ehrenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Verkehr.
9. Juli Im Clubheim am Prinzregentenufer wird die Ballonfahrergruppe aus der Taufe gehoben. Sie löst sich wegen zu großer Schwierigkeiten bei der Gasbeschaffung im Jahre 1959 wieder auf.
5.Dez. Nach längeren Verhandlungen schließen sich die "Luftsportvereinigung Nürnberg e.V." und die "Freunde der Friesener Warte e.V." zum "FLIEGERCLUB NÜRNBERG e.V." zusammen.
Beim "Aero-Club Nürnberg e.V." scheitert der Zusammenschluß leider an der Namensgebung.
In den Vorstand der zusammengeschlossenen Vereine werden gewählt:
  Wilhelm Pfohmann 1. Vorsitzender
  Dr. Christian Schramm 2. Vorsitzender
  Fritz Buchner Schatzmeister
  Armin Rattelsdorfer Schriftführer
  Hermann Streng Motorflugreferent
  Georg Helmrich Segelflugreferent

  Die "Friesener Warte" wurde noch zur Zeit des totalen Flugverbotes am 5. Juni1950 - getarnt als Sport- und Wanderclub - gegründet. Ihre Mitglieder damals: Meist junge Segelflieger aus den letzten Kriegsjahren, geschart um ihren einstigen Berufsschullehrer, Georg Helmrich, einem nicht minder begeisterten Segelflieger.
Erst Ende 1951, nach der Aufhebung des Segelflugverbotes wurde der "Wanderclub" in "1. Nürnberger Segelflugclub Freunde der Friesener Warte e.V." umbenannt. Mit einem Grunau-Baby lIb begann der Flugbetrieb.

1959
  Die Mitgliederversammlungen finden jetzt im "KROKODIL" in der Weintraubengasse statt. Die Segelflieger verlegen das Schwergewicht ihrer fliegerischen Tätigkeit von Katterbach nach Erlangen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen um das Fluggelände Buchschwabach.